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Vergleich der Homo-Ehe mit Inzest

Gegen die von der französischen Regierung geplante Öffnung der Ehe trägt Frankreichs katholische Kirche einen medialen Kampf. In Fernsehinterviews kritisiert Kardinal Philippe Barbarin die Gleichstellung von Schwulen und Lesben. Lyons Kardinal Philippe Barbarin erklärte, die Homo-Ehe führe zur Anerkennung von Inzest und Vielweiberei.

Barbarin erklärte in meheren TV-Interviews, dass der „Schutzwall“ der traditionellen Ehe und Schutz von Kindern durch schwule und Lesben und der Regierung eingerissen wird. Das könne zu einem „Zusammenbruch der Gesellschaft“ führen: „Danach gibt es unzählige Konsequenzen“, erklärte der Kardinal gegenüber einem Lokalsender.  „Als nächstes wollen sie dann Paare zu dritt oder zu viert. Und am Ende fällt vielleicht sogar das Inzestverbot.“

Mit Ablehnung reagiert die katholische Kirche auf den Plan der neuen sozialistischen Regierung das Eherecht für Schwule und Lesben gleichzustellen. Ebenso stoße bei den Bischöfen die Gleichbehandlung im Adoptionsrecht auf Gegenwehr.

Unter den sozialistischen Politikern und Homo-Aktivisten trifft die Medienoffensive auf heftige Kritik. Der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë, der ebenso schwul ist, erklärte Kardinal Barbarin sei „ausgeflippt“. Regierungssprecher bezeichneten die Aussagen des kirchlichen Würdenträgers als „Karikatur“.

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