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Schweiz: SVP-Vertreter Mörgeli beleidigt Schwule und Lesben

Christoph Mörgeli, SVP-Vertreter des Züricher Nationalrats sorgte für rote Köpfe und brüskierte Homosexuelle und stellte sie auf Twitter gemeinsam auf eine Stufe mit Haustieren. Im Zuge der Abstimmung im Nationalrat, ob das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare kommen soll, setzte der SVP-Nationalrat auf Twitter den folgenden Kommentar ab: „Wann verlangen die Linken auch das Adoptionsrecht für Haustiere“? Heftige Reaktionen hagelten auf diesen Kommentar. Der Vergleich sei „unter aller Sau“ und „menschenverachtend“, hieß es in Antworten auf Mörgelis Tweet. Für Schwule und Lesben ist klar, dass Mörgeli sie damit auf eine Ebene mit Hunde und Katzen stellt. Entsprechend tief ist die Betroffenheit. „Ich bin entsetzt, wie weit Mörgeli geht. So etwas müssen wir uns nicht bieten lassen“, sagte Oliver Fritz von Network, einer Organisation schwuler Führungskräfte.  Man erwarte, dass sich der SVP-Nationalrat Mörgeli bei den betroffenen Eltern entschuldigt. Pink-Cross-Geschäftsführerin Alicia Parel verurteilte die Aussage als „unklug und diskriminierend“. Der Tweet gab auch in Bern zu reden. Der homosexuelle SP-Ständerat Claude Janiak sagte: „Ich bin schockiert. Aber bei Mörgeli überrascht mich nichts mehr.“ Selbst SVP-Nationalrat Oskar Freysinger reagierte mit Unverständnis: „Das ist unangebracht. Ich werde Mörgeli umgehend darauf ansprechen.“

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