Kino

Stonewall

WARNER BROS. und GOLDCREST INTERNATIONAL präsentieren
eine CENTROPOLIS Produktion
ein ROLAND EMMERICH Film

STONEWALL

DE-Hauptplakat-STONEWALL_MiniAm 19.11.2015 kommt der Film „Stonewall“ in die Kinos. Der Regisseur Roland Emmerich, weltbekannt für Katastrophenfilme und Blockbuster, hat sich diesmal einem ganz anderen Thema gewidmet, dass ihm schon lang am Herzen lag –  „Stonewall“, dem historisch wichtigsten Moment, der Initialzündung des Aufstandes der queeren Community, weltweit.

Im Vordergrund von „Stonewall“ ist die fiktive Geschichte eines jungen Mannes, der 1969 in die historischen Stonewall-Unruhen hineingezogen wird: Als Danny Winters (Jeremy Irvine) von seinen Eltern verstoßen wird, muss er seine Freunde zurücklassen und nach New York fliehen.

Ohne Dach über dem Kopf und völlig mittellos lernt er in Greenwich Village eine Clique von Street Kids kennen, die ihn in die Kneipe The Stonewall Inn mitnehmen. Doch die zwielichtige Bar gehört der Mafia und ist nicht gerade eine Oase der Ruhe und Besinnlichkeit. Danny und seine Freunde werden diskriminiert und übel behandelt, selbst die Polizei schreckt vor Übergriffen nicht zurück – mit der Zeit staut sich eine ungeheure Wut in ihnen an. Das gilt für Danny ebenso wie für die gesamte Gemeinschaft der jungen Schwulen, Lesben und Transvestiten, die sich im Stonewall Inn treffen. Bis sich eines Tages ihr Zorn entlädt: Als der erste Stein fliegt, kommt es zum Aufstand – der Beginn ihres Kreuzzugs für die Gleichberechtigung.

Roland Emmerichs Interesse an einer Verfilmung der Stonewall-Unruhen wurde geweckt, als er mit Produzent Michael Fossat eine Führung durch das Los Angeles Gay & Lesbian Center machte. Emmerich war entsetzt von der Statistik, dass 40 Prozent der obdachlosen Jugendlichen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle sind. Um ihnen zu helfen, überlegte er, wie er als Filmemacher deutlicher auf dieses Problem aufmerksam machen kann: „So entstand mein Interesse. Ich informierte mich über Stonewall. Ich merkte sofort, dass es da eine Geschichte zu erzählen gibt, und deren Botschaft halte ich für sehr wichtig: Gekämpft haben jene Menschen, die am wenigsten zu verlieren hatten, nicht etwa die politisch aktiven Leute, sondern es waren die Kids, die diese Bar frequentierten, wo man Stricher und aufgedonnerte Transen, überhaupt jede Menge Leute traf, von denen man nie erwartet hätte, dass sie der Polizei Widerstand leisten würden. Doch sie haben es getan. In einem der Bücher über Stonewall steht der Kommentar eines Black Panther, der am dritten Tag der Unruhen dabei war. Er erzählt, wie er darüber staunte, dass die Femme, das heißt: die feministischen Kids, am härtesten kämpften.“ Da wurde Emmerich klar, dass diese Geschichte erzählt werden musste – das war seine Aufgabe.

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Trailer:

Stonewall
   
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