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Not the Russian Standard

Partisan Vodka – „Not the Russian Standard“

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Hier ein Auszug aus dem Interview von aboutdrinks: (Das gesamte Interview findet ihr HIER)

Sie werben auch gerne mit Partisan als „Not the Russian Standard“. Was machen Sie anders als andere klassische russische Marken?
Sascha Hagemann: Diese Headline war speziell für eine Kampagne gedacht und zwar für unsere Kampagne gegen Homophobie und für das Recht auf freie Liebe. Rein zufällig erinnert der Claim außerdem an einen russischen Mitbewerber. Das ist aber eher ein zusätzliches, kreatives Augenzwinkern. Wir produzieren zwar in der Ex-Sowejtunion, uns ist es aber wichtig, klar Stellung zu beziehen. Wir unterstützen nicht alle lokalen Werte und von einigen distanzieren wir uns ganz klar. Da liegen uns speziell die persönliche Freiheit und die Meinungsfreiheit am Herzen. Hierfür engagieren wir uns immer wieder mit verschiedenen Aktionen, bisher aber nicht so laut wie mit der zur Freiheit der Liebe.

Abseits davon kann man sagen, dass wir bei unserem Vodka zwar bewusst auf russische Qualität setzten, aber was Firmenphilosophie, Verpackung und Vermarktung betrifft, nicht den herkömmlichen russischen Weg gehen.

Ihre gleichnamige Kampagne hat nicht nur hierzulande, sondern auch in Russland für viel Furore und Diskussionen gesorgt. Worum ging es dabei?
Sascha Hagemann: Nicht nur in Russland, vor allem erstmal in Weißrussland und der Ukraine. Neben den sozialen Medien waren es in Weißrussland vor allem auch die traditionellen Medien, die sich dieses Themas annahmen. Bei uns im Büro standen die Telefone nicht mehr still, Radios und Zeitungen meldeten sich und wollten mehr erfahren. Das war dort ein echter Skandal. Naja, man kann behaupten, dass unser Statement dort angekommen ist. Natürlich waren viele Weißrussen nicht begeistert darüber, welche Stellung wir bezogen haben, aber genau das wollten wir ja. Sie sollten sehen, dass es für uns eine andere Realität gibt als die homophobe Meinung in vielen Teilen Osteuropas. Sehr gefreut haben wir uns allerdings über das gute Feedback der osteuropäischen LGBT-Community und natürlich auch, dass viele junge Menschen in den russischen Ländern diese Kampagne unterstützt und geteilt haben.

Gemeinsam mit der Agentur Jung von Matt sendete Partisan Vodka zum Christopher Street Day „Liebe für Alle“ – was verbirgt sich dahinter?
Benjamin Trommler: JvM ist ja bekannt für ihre kreativen und provokativen Werbungen. Das passt absolut zu unserer Philosophie. Es war klar, wir wollen etwas gemeinsam umsetzen und haben uns für dieses Thema entschieden, denn das war beiden Seiten wichtiges Anliegen.

Wird man in Zukunft noch weitere solcher Kampagnen von Partisan Vodka sehen? „Partisan“ heißt ja immerhin so viel wie Widerstandskämpfer!
Sascha Hagemann: Da kann man ganz sicher sein. Genau das macht uns Spaß und gehört zur DNA der Marke. Also: Augen und Ohren offenhalten!

Webseite: www.partisan-vodka.de

(Das gesamte Interview findet ihr HIER)

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