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Kalenderprojekt „Emotionen“ der AIDS-Hilfe Chemnitz e.V.

Eine HIV-Infektion sieht man niemandem an. Ein HIV-positiver Mensch ist im alltäglichen Umgang mit anderen nicht ansteckend. Und HIV macht einen Menschen nicht weniger wert als einen anderen. Dennoch werden HIV-positive und an Aids erkrankte Menschen immer noch ausgegrenzt. Vor allem fernab großer Metropolen ist es für sie schwierig, zu ihrer Erkrankung zu stehen. Die AIDS-Hilfe Chemnitz e.V. setzt sich für mehr Akzeptanz von betroffenen Menschen ein, möchte Offenheit für schwierige Themen schaffen und zur Kommunikation anregen.

Dazu ist es von großer Bedeutung, öffentlich in Erscheinung zu treten und die Bevölkerung zu sensibilisieren, denn HIV kann jeden Menschen treffen. Nach dem Motto „von Chemnitzern für Chemnitzer“ arbeitet das ehrenamtliche Team der AIDS-Hilfe gemeinsam mit 12 Fotografen der Stadt an einem Jahreskalender für 2014. Das Thema des Kalenders lautet und soll die verschiedenen Gefühlswelten, die im Zusammenhang mit einer HIV-Infektion stehen können, abbilden. Die Bilder rücken den Menschen in den Mittelpunkt und möchten den Betrachter motivieren, sich auf emotionaler Ebene mit dem Thema HIV und Aids auseinanderzusetzen.

Die Vernissage findet am 09. Juni 2013 um 17:00 Uhr im EXIL – Restaurant & Theaterclub (Zieschestraße 28, 09111 Chemnitz) statt. In der folgenden vierwöchigen Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit, die Fotos zu wählen, die sie gern im Kalender als Monatsmotive sehen möchten. Außerdem wird die Abstimmung über die besten Motive auch in der Onlinegalerie der AIDS-Hilfe Chemnitz e.V. unter www.aidshilfe.chemnitz.de/emotionen2014 zu sehen sein.

Ende August wird der Kalender präsentiert und kann für den Preis von 15 Euro erworben werden. Vorbestellungen werden schon jetzt entgegengenommen (kalender@chemnitz.aidshilfe.de oder Kontaktformular auf der Website). Der Erlös aus dem Verkauf fließt in zukünftige Präventionsprojekte des ehrenamtlichen Teams, denn das Wissen um HIV und Aids ist der beste Schutz vor einer Ansteckung. Alle Beteiligten am Kalenderprojekt engagieren sich ehrenamtlich und erhalten kein Entgelt für ihren Einsatz. Dennoch fallen Aufwendungen für das Projekt an. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich gern an die Mitarbeiter der Beratungsstelle wenden.

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