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Die Lebenspartnerschaft als „groteske Karikatur der Ehe“

In einem Formbrief wurde SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück von der „Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur (DVCK)“ aufgefordert, das Lebenspartnerschaftsgesetz abzuschaffen. Wie bereits in 2009 die Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur Unterschriften gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare sammelte und für Schlagzeilen sorgte, so werden auch im diesjährigen Wahlkampfjahr Unterschriften unter der Überschrift „Homo-Ehe: Nein, Nein und Nein!“ gesammelt.

Unter anderem sind Passagen an Steinbrück wie: „Erschüttert bin ich über das Vorhaben von Bündnis 90/Grüne und SPD, im Falle eines Wahlsieges die Ehe für Homosexuelle öffnen zu wollen. Dieses Vorhaben ist ein frontaler Angriff auf die christlichen Wurzeln unseres Landes und eine Missachtung der christlichen Werte und Prinzipien, die unser Land zu Frieden und Wohlstand geführt haben“ zu entnehmen.

Forderungen an Steinbrück:

„Keine Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Kein Adoptionsrecht für Paare von Homosexuellen, ein Kind braucht Vater und Mutter! Schließlich Abschaffung der homosexuellen Lebenspartnerschaft, die nichts anderes ist als eine groteske Karikatur der Ehe.“

1983 wurde „Die Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur“ von einem Kreis katholischer Laien gegründet und hat nach eigenen Angaben ca. 50.000 Mitglieder in Deutschland. Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz wies bereits 2007 darauf hin, dass die DVCK keine kirchliche Anbindung hat, und empfahl Katholiken Zurückhaltung in der finanziellen Unterstützung.

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