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Der Rainbowflash Sachsen mit Teilnehmerrekord

Der Rainbowflash Sachsen mit Teilnehmerrekord – 1100 Ballons und 1300 Besucher in Sachsen!

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie setzten am 17. Mai 2013 insgesamt über 1300 Menschen in Plauen, Pirna, Chemnitz, Leipzig und Dresden gemeinsam  ein starkes Zeichen gegen Gewalt und Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, bi-, inter- und transsexuellen Menschen.

Bei dem sogenannten RAINBOWFLASH ließen die Sachsen gemeinsam über Tausend bunte Luftballons mit kleinen Nachrichten gegen Homophobie in den Himmel steigen. Diese vom LSVD Sachsen koordinierte Aktion wurde in Zusammenarbeit vieler Partner (s.u.) organisiert.

Der RAINBOWFLASH ist auch ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in den über 70 Ländern, in denen Homosexualität noch immer strafbar ist. In sieben Ländern werden homosexuelle Handlungen sogar mit der Todesstrafe belegt. Auch deswegen findet die Aktion in insgesamt in weit über 80 Städten auf der Welt statt – von Novosibirsk bis New York, von Paris bis Vladivostok, von Peking bis Murmansk teileweise unter schwierigen Bedingungen statt. Und eben in Pirna, Plauen  Dresden, Leipzig und Chemnitz!

Auf Verlangen von christlichen Kirchen und rechtextremen Parteien ist in Russland seit letztem  Jahr der Rainbowflash strafbar. Wer ein positives Bild von Homo- oder transsexuellen Menschen zeichnet, wird bestraft, weil man die Jugend schützen wolle. Das zunehmende homophobe Klima in Russland hat vor einigen Tagen zu einem weiteren Todesopfer geführt, weil sich einige rechtsextreme Russen in ihren patriotischen Gefühlen durch ein Coming-Out verletzt sahen. Die sachsenweite Demo erinnerte deswegen auch an Wladislaw Tornowoi, den 23-Jährigen, der in der letzten Woche in Wolgograd ermordet worden war. Der LSVD Sachsen dankt allen Sponsoren und Partnern für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

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